Ergebnisse

Mannschaft123456SätzeSpielausgang
Italien561111232Niederlage
Österreich111197111144Sieg

Zusammenfassung

Am Vortag war Italien noch furios in den ersten Satz gegen Deutschland gestartet. Im Spiel um Platz drei gibt nun Österreich das Tempo vor. Unterstützt von den lautstarken Fans in der Arena Grieskirchen marschiert Team Austria auf 10:4 und nutzt den zweiten zur Satzführung.

Gleich zu Beginn des zweiten Satzes Spielerwechsel bei Italien. Die Position in der Mitte übernimmt Thomas Meran. Mit ihm hält sein Team bis zum 4:4, dann unterlaufen Armin Runer zwei Eigenfehler und Österreich zieht nach Punkt Jean Andrioli auf 7:4 davon. Spektakulär holt sich Österreich mit 10:5 fünf Satzbälle. Jean Andrioli blockt gegen Armin Runer – absoluter Seltenheitswert beim Feldfaustball. Den zweiten Satzball holt sich Österreich zur 2:0-Satzführung. Satz drei startet vielversprechend für Italien. Doch nach einigen knifflichen Entscheidungen für Schiedsrichter Bruno Cavasin gleicht Österreich aus und dreht nach Punkt über den eingewechselten Simon Prudenziati die Begegnung auf 6:4 – und wechselt nach eigener Auszeit Dietmar Weiß und Simon Lugmair ein. Italien wittert nach dem Time Out noch einmal seine Chance. Nach einem Ausball von Lugmair und Punkt Runer führt Team Italy 9:7. Nach Punkt Gürtler und Leinenball Weiß gibt es sogar Satzball für die Squadra Azzura. Den ersten wehrt Diez Weiß mit einem Ass ab, ehe Armin Runer nach Sätzen verkürzt.

Davon beflügelt geht Italien auch im vierten Satz in Front (7:4), bei Österreich kehrt Jean Andrioli zurück auf das Grün – doch der kann die italienischen Satzbälle nicht verhindern. Den zweiten nutzt Italien durch einen Ausball von Gustav Gürtler.

Fünf Minuten Pause gönnen sich die Akteure bei 30 Grad – Klaus Thaller verstärkt wieder die österreichische Defensive, doch auch an der Leine kann Thaller überzeugen – und zwar doppelt. Er punktet erst zur 2:0 und dann zur 3:0-Führung. Bei 5:2 Österreich nimmt Italien Auszeit und bringt Florian Runer zurück in der Abwehr. Österreich ist in diesem Satz aber nicht mehr zu stoppen. Jean Andrioli punktet nach großartigem Zuspiel von Klaus Thaller zum 11:2. Dieser Wechsel hat sich mehr als bezahlt gemacht.

Nach ausgeglichenem Start in den sechsten Satz lässt dann bei Armin Runer merklich die Kraft nach. Die Doppelbelastung durch Angabe und Rückschlag ohne Pause zollt seinen Tribut – die Eigenfehlerquote steigt. Mit 10:3 hat der Gastgeber ganze sieben Matchbälle – und Jean Andrioli verwertet mit einem Ball Richtung Grundlinie gleich den ersten.