Ergebnisse

Mannschaft1234SätzeSpielausgang
Schweiz13116113Sieg
Österreich1191171Niederlage

Zusammenfassung

Die Neuauflage des EM-Finals von 2014 ist perfekt. In einem nervenzerfetzenden Halbfinale zwischen Österreich und der Schweiz setzen sich die Eidgenossen mit 3:1 durch und reißen den Gastgeber aus allen Titelträumen.

Absolute Gänsehautatmosphäre in der Arena Grieskirchen. Österreichs Coach Martin Weiß schickt zunächst Peter Augl, Dietmar Weiß, Stefan Winterleitner, Klaus Thaller und Manuel Helmberger. Bei der Schweiz starten Lukas Lässer, Ueli Rebsamen, Mario und Kevin Kohler und Malik Müller. Und von Beginn an begegnen sich die beiden Alpenrepubliken mit offenem Visier. Gerade Dietmar Weiß, dem in der Vorrunde noch viele Eigenfehler unterliefen, punktet mit fast jeder Angabe und lässt den Großteil im weiten Rund jubeln. Die Schweiz steht dem aber in nichts nach. Spektakuläre Ballwechsel – immer wieder ein Punkt Vorsprung Österreich und der Ausgleich durch die Schweiz. Dann beim Stand von 9:9 ein Eigenfehler von Peter Augl und Satzball für die Eidgenossen. Den wehrt Dietmar Weiß mit einer phänonemalen Angabe ab und legt mit einem kurzen nach – jetzt Satzball für Österreich. Doch auch die Schweiz kann Satzbälle abwehren – Lässer punktet über Stefan Winterleitner und sorgt mit seinem Punkt zum 12:11 für den erneuten Satzball der Schweizer – und den verwertet Lukas Lässer zur 1:0-Führung.

Unverändertes Bild in Abschnitt zwei. Sowohl personell als auch im Spielverlauf ein identisches Bild. Kein Team kann sich mit zwei Punkten absetzen – bis zum 8:6 für die Schweiz: Auszeit Österreich und Einwechslung von Jean Andrioli und Simon Lugmair. Ein Leinenball von Andrioli beschert dem Vorjahresfinalisten bei 10:7 drei Satzbälle. Den dritten verwandelt Ueli Rebsamen, 2:0-Satzführung.

Aller guten Dinge sind drei. Auch im dritten Durchgang schießen beiden Teams ein wahres Feuerwerk ab. Bei 3:3 setzt sich Österreich zum ersten mal in der Partie ab – und das mit einem immer stärker werdenden Jean Andrioli (7:3). Er wird dabei aber auch immer wieder von perfekt gespielten Vorlagen von Peter Augl in Szene gesetzt – 10:5 und Satzball für den Gastgeber. Lukas Lässer beendet den Satz mit einem Ausball.

Im vierten Satz startete Österreich mit einer 2:0-Führung, dann punktet die Schweiz vier Mal in Folge. Bei 5:3 für die Eigenossen kehrt Dietmar Weiß zurück aufs Feld. Doch auch er kann die Niederlage des Gastgebers nicht mehr abwenden. Zwar wehrt Österreich den ersten Satzball noch ab, den zweiten verwandelt Ueli Rebsamen aber mit einem Ass.

 

The Swiss team won an exciting semifinal match against host Austria. The Austrians presented themselves much improved as compared to the earlier games in the tournament.  However, the hosts were unable to seal the deal in the decisive moments, and Switzerland scored a well-deserved victory.

Set one was a tight affair with both teams having set points. Eventually, the Swiss team secured a narrow win of the first set (13:11).  The teams continued a head to head match into the second set which was again won by Switzerland (11:9).

In the third set, the Austrians impressed with strong serves and excellent offensive play, and pulled ahead to win the set (11:6). The game remained a tight affair until about the middle of set four, when Switzerland seized control of the match and sealed the deal, winning the set with 11:7 and hence the game with 3:1.  The Swiss team is now facing defending champion Germany in the final, while host Austria is playing against Italy in the Bronze medal match.